Warum werden in Finanzkrisen verstärkt Immobilien gekauft?

In Finanzkrisen sind klassische Finanzinstrumente mit hohen Renditen, allen voran Aktien, besonders hohen Schwankungen und Wertverlusten ausgesetzt. Das lässt Investoren nach sicheren Alternativen suchen, die zwar möglicherweise niedrigere Renditen abwerfen, aber dafür verlässlich Kapital erhalten. Hier fällt die Wahl oft auf Immobilien.

Immobilien sind durch ihren physischen Wert und ihre laufende Nutzbarkeit zum Beispiel recht gut vor Geldentwertung geschützt. Sollten sie mit Krediten finanziert sein, hat diese Situation für den Immobilienbesitzer sogar Vorteile, da mit dem Geldwert auch die tatsächliche Kreditbelastung sinkt. Zudem werden in Krisenzeiten Leitzinsen oft bewusst gesenkt, um Investitionen und Konsum gegenüber dem Sparen attraktiver zu machen. Niedrige Zinsen bieten damit einen zusätzlichen Kaufanreiz für Immobilien, ob in Form eines niedrigen Kreditzinses bei einer teilweisen Finanzierung, oder als verlässliche Alternative zu leitzinsgebundenen Finanzinstrumenten. Immobilien haben sich deshalb historisch als eher krisenresistent erwiesen, solange sich die Krise nicht, etwa in Form einer Immobilienblase, genau auf ihrem Territorium abspielt. Nicht umsonst werden sie auch „Betongold“ genannt, um ihre krisenfeste Werterhaltung zu betonen. Die genaue Wertentwicklung hängt natürlich vom Objekt und seiner Lage ab. So besteht in der aktuellen Coronakrise für Einkaufszentren oder Immobilien aus der Hotelbranche nur eine sehr verhaltene Nachfrage. Private und Geschäftsimmobilien dagegen erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit.

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